Dienstag, 17. Mai 2016

Windfree

Meine Bloggerkollegin Danny vom Blog: Produkt-Test.com "Produkttests von uns für Euch" suchte vor ein paar Wochen Blogger, die Windfree testen und vorstellen durften.
Da vor allem mein Mann mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, sowie oft zum Wandern und Joggen unterwegs ist, hatten wir einige Möglichkeiten, den Windfree gründlich auf die Probe zu stellen.




Windfree (Quelle Internetseite Windfree)
Sicherlich kann sich nicht jeder was darunter vorstellen. Windfree ist ein Lärm- und Windschutz, der ähnlich wie ein Kopfhörer über die Ohren gestülpt wird. Er wurde in Schweden entwickelt, als perfekter Begleiter im Sport- und Outdoor Bereich. Besonders bei diversen Outdoor - Sportarten hat sich dieser Schutz bewährt, z.B. beim Rennradfahren, Segeln, Joggen, Inlineskating, Langlauf... um nur einige Sportarten zu nennen. Aber auch Berufsgruppen, die vorwiegend im Freien arbeiten, können davon profitieren wie Postboten, Jäger, Waldarbeiter...

Die Besonderheit
Windfree reduziert Windgeräusche und Lärm um bis zu 20dB und sensibilisiert gleichzeitig das Gehör. So kann man sich besser auf die Umgebung konzentrieren.
Mit nur 22 Gramm ist Windfree ein richtiges Leichtgewicht. Er besteht aus dem Schaumstoff "Outlast" einem Material, welches die NASA speziell für Außeneinsätze im Weltraum entwickelt hat. Es kann extreme Temperaturunterschiede ausgleichen. Der Bügel besteht aus einem ultraflexiblen Kunststoff. Er kann schnell und bequem auf die individuelle Kopfform eingestellt werden.
Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite von Windfree: http://windfree.de/

Windfree gibt es in 8 verschiedenen Farben. Momentan findet man das Produkt bei Amazon, Ebay und auf dem Webshop von Windfree. Die Kosten belaufen sich auf ca. 29 Euro. 



Unser Windfree - Test

Als ich den Windfree zum ersten Mal in den Händen hielt, traute ich dem Produkt nicht all zuviel zu. Die enorme Leichtigkeit und der dünne Kunststoffbügel vermittelten uns im ersten Moment einen, krass ausgedrückt, "billigen" Eindruck. Der Kunststoff der Ohrmuschel ist sehr "löchrig". Kann er wirklich Wind- und Lärmgeräusche reduzieren? Wir waren etwas skeptisch. 



Dann stülpten mein Mann und ich den Windfree über unsere Ohren. Hmmm, von einem Tragekomfort war nicht viel zu spüren. Der Bügel drückte auf den Pferdeschwanz meines Mannes und die Ohrmuschel wurde nicht bequem abgedeckt. 

Aber kaum macht man es richtig, schon funktioniert es. Wir hatten den Windfree beim ersten Test falsch herum aufgesetzt. Wichtig, das aufgedruckte Logo am Bügel muss lesbar sein und sollte nicht auf dem Kopf stehen, dann passt auch der Windfree und gewährleistet den richtigen Tragekomfort. Für meinen Mann hätte die Ohrmuschelform etwas größer sein dürfen. Und an das Druckgefühl des Windfree`s auf die Brillenbügel musste er sich anfangs noch gewöhnen. Ansonsten wurde ihm der Windfree nach kurzer Zeit zu einem treuen Begleiter, vor allem beim Radfahren. Endlich hat er keine kalten Ohren mehr, wenn er sich aufs Bike schwingt. 




Mein Mann testete den Windfree bei einer Radtour. Draußen war es magere 7 Grad warm. Er fuhr dieselbe Strecke einmal mit und einmal ohne den Windfree und er achtete besonders auf die Windgeräusche und den Umgebungslärm.
Nachdem die zweite Tour beendet war, hatte der Windfree den Test zu 100% bestanden. Es gibt einen riesigen Unterschied der Wind- und Lärmgeräusche. Auch die Farbe seiner Ohren sprach Bände, auch wenn man den Unterschied auf den Fotos nicht so gut erkennen kann. Ohne den Windfree sind sie ihm vor Kälte fast abgefallen (Bild rechts). 



Uns hat der Windfree überzeugt. Er hält was der Hersteller verspricht. Vielleicht wäre noch eine manuelle Bügelverstellung sinnvoll, damit jeder sich den Schutz individuell einstellen kann.
Wir sind mit diesem Wind- und Lärmschutz mehr als zufrieden und geben eine klare Kaufempfehlung, auch wenn wir die Kosten von 29 Euro schon recht hoch einstufen. 

Wir haben den Windfree zum Testen kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür. 



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